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Zimtbaum (Cinnamomum verum) |
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Hausmittel und Selbstmedikation -
Heilkräuter
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ZimtbaumDer Zimtbaum heißt mit lateinischem Namen Cinnmomum verum und gehört zu den Lorbeergewächsen. Schnell zu erkennen ist der Zimtbaum, der beachtliche 14 Meter hoch wachsen kann an seinen Blättern, die, wenn man sie zerreibt, sehr stark nelkenartig riechen. Der Baum besitzt außerdem kleine Blüten, die kleine Beeren hervorbringen.
Viele Teile des Baumes finden beim Menschen Verwendung, dazu gehören die Zimtrinde, die vom äußeren Kork befreit wurde und das daraus gewonnene Zimtöl. Medizinische Bedeutung hat der Zimtbaum wegen dieses Öls, und zwar auf dem Gebiet der Verdauungsbeschwerden, im Bereich von Appetitsteigerungen und bei Diabetes vom Typ2. Auf diesen Gebieten gibt
es spezielle Zubereitungen mit Zimtöl. Es sind aber auch Arzneien erhältlich, in denen das Zimtöl lediglich zur Geschmacksverbesserung beigegeben wurde.
Dem Zimtöl wird nachgesagt, dass es sich hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Pilzen auswirkt, außerdem soll es appetitanregend und mobilitätsfördernd sein und im Bereich des Magens und des Darms beschleunigend wirkt.
Andere Effekte sollen ebenfalls zusätzlich möglich sein. Man muss aber auch erwähnen, dass im Moment eine Anwendung nicht empfohlen werden kann, weil es noch keine ausreichenden Untersuchungsergebnisse gibt, man kann keine Aussagen machen bezüglich der richtigen Dosierung und über eine lang anhaltende Einnahme.
Allerdings kennen wir andere Gebiete, auf denen der Zimtbaum seine Bedeutung hat. So ist beispielsweise die Verwendung als Gewürz gebräuchlich, und das nicht nur zu Hause, sondern auch in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Ebenfalls gebräuchlich ist die Verwendung in der Kosmetikindustrie, hier werden Zubereitungen aus den Bestandteilen des Zimtbaumes als Zusätze in Zahnpasta, Parfüms oder Seifen genutzt.
Hin und wieder gibt es auch Nahrungsergänzungsmittel, die Zimt aus verschiedenen Zimtrinden enthalten, aber hier sollte man wiederum vorsichtig sein, denn diese Präparate können stark mit Cumarin belastet sein, was, gerade bei Kindern gefährliche Leberschäden verursachen kann.
Bei Beschwerden jeglicher Art sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
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