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Quecke (Agropyron Repens) |
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Hausmittel und Selbstmedikation -
Heilkräuter
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Quecke – Agropyron RepensOhne Zweifel wird die Queckenwurzel in der Volksmedizin überbewertet, denn hier gibt es kaum ein Leiden, das nicht irgendwie mit der Queckenwurzel behandelt wird.
Merkmale: Durch weit kriechende Wurzelstücke, welche zahlreiche Ausläufer bilden, ist dieses Gras im Erdboden verankert. Schon bald nach der Ansiedlung sind so viele unterirdische Organe entwickelt, dass sich dieses Ackerunkraut nur schwer ausrotten lässt. Aus dem Gras wachsen fruchtbare wie auch unfruchtbare Halme. Die Blätter sind linealisch und umschließenden Halm mit einer Scheide. Die Blüten bilden schüttere, zusammengesetzte Ähren. Die Frucht ist eine Grasfrucht, ein Korn. Die Quecke gilt in
Gärten und Feldern als hartnäckiges Unkraut. Die Quecke wird über 1m hoch und schließt mit einer Ähre ab. Die Blütezeit der Quecke ist von Juni bis August.
Vorkommen: Als Unkraut auf Äckern und im Garten, an Wegrändern, auf Schuttplätzen und Brachland. Richtig sammeln: Für Heilzwecke werden die Wurzelstöcke gesammelt. Im zeitigen Frühjahr bevor sich aus dem Wurzelstock frische Halme entwickeln, werden die Wurzelstöcke der Quecke gegraben. Die sehr langen, stielrunden und strohgelben Wurzelstöcke werden durch Waschen vom Erdreich befreit und dann an der Luft getrocknet. Es ist ratsam, bei künstlicher Wärme (55 Grad) nachzutrocknen, weil eine Droge, die nicht durch und durch trocken ist, sehr leicht von Schimmelpilzen befallen wird und danach natürlich wertlos ist. Die Droge riecht angenehm und schmeckt süßlich.
Die Wirkstoffe: In der Quecke sind viele Kohlenhydrate (Triticin), Schleimstoffe und Saponine, viel Mineralsalze, besonders Kalziumsalze, Kieselsäure und Eisen, Vitamin (A und B) sowie organische Säuren enthalten.
Anwendungsformen: Aufgrund der Kieselsäuregehaltes kann die Quecke bei Bronchialleiden, Stoffwechselbeschwerden, Rheuma und Gicht eingesetzt werden. Die so genannte Blutreinigung also die Aktivierung der Drüsen, ist das Hauptanwendungsgebiet der Quecke. Dadurch wird eine Entwässerung erreicht, Körperschlacken werden beseitigt, Müdigkeit und Abgeschlagenheit aufgehoben und vor allen Dingen Hautunreinheiten gebessert. In der Hauptsache gebraucht man den Quecken- Tee, von dem man kurzmäßig über einige Wochen täglich 2 mal 1 Tasse trinkt.
Rezepte: Quecken- Tee; 2 bis 3 gehäufte Teelöffel Quecke mit ¼ l heißem Wasser übergießen und 10 Minuten lang ausziehen. Sehr empfehlenswert ist auch der Saft aus der frischen Wurzel, den man mit Hilfe eines Entsafters bereitet; 3-mal täglich 1 Esslöffel muss man dann davon einnehmen. Nebenwirkungen: kennt man nicht.
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