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Hausmittel und Selbstmedikation -
Heilkräuter
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QuassiaQuassia, mit lateinischem Namen als Quassia amara bezeichnet, stammt aus der Familie der Bittereschengewächse. Im Volksmund ist der Name Bitterholzbaum wohl weit geläufiger, aber auch Fliegenholz und Quassiaholz hört man oft.
Der Name Fliegenholz ist auf die Verwendung des Quassia-Holzes in Insektiziden und Pflanzenschutzmittel zurückzuführen. Es handelt sich bei dem Quassia um einen kleinen Baum, der ursprünglich auf Jamaika beheimatet ist, heute jedoch auch in Westafrika und Südamerika vorkommt.
Der Bitterholzbaum wächst meist strauchig, seine Blätter sind unpaarig und gefiedert. Die Blüten stehen in einer Traubenform, sind schlauchförmig und weisen eine rote Färbung auf. Aufgrund
der enthaltenen Inhaltstoffe im Holz der Quassia Pflanze findet sie heute Verwendung in der Herstellung von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden, aber auch in der Heilkunde wird sie eingesetzt.
Den Extrakt gewinnt man aus dem Holz des Baumes. Als Inhaltsstoff sind die bitter schmeckenden Quassinoide und verschiedene Alkaloide zu nennen.
In der Heilkunde findet es heute nur noch Verwendung auf dem Gebiet der Homöopathie, zudem wird es als Aromatisierungsmittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Als Heilmittel wird es vor allem bei Appetitlosigkeit und bei Beschwerden der Verdauung, des Magens, des Darms und der Galle eingesetzt.
Die vorgenannten Inhaltsstoffe des Quassia können auf Zellen giftig wirken, daher kann es bei der Anwendung zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Dagegen werden in homöopathischen Mitteln und in der Lebensmittelindustrie nur geringe Mengen des Quassia verwendet, daher ist hier eine Unverträglichkeit nicht zu erwarten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte jedoch auf die Anwendung grundsätzlich verzichtet werden.
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