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Hausmittel und Selbstmedikation -
Heilkräuter
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ImmergrünDas Gemeine Immergrün gehört zu den so genannten Hundsgiftgewächsen. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Strauch, der blühende und nicht blühende Sprossen bildet. Die nicht blühenden Sprossen befinden sich liegend an der Pflanze, die blühenden dagegen stehen aufrecht und werden beachtliche 20 Zentimeter hoch.
Weiterhin kann man die Pflanze gut an ihren ledrigen Blättern, an ihren blauen oder violetten Blüten, die an langen Stielen wachsen und an ihrem immergrünen Laub erkennen. Zu finden ist sie im gesamten Europa bis hin nach Russland.
Aus dem Immergrün wird das Vincamin gewonnen, das auch medizinisch verwendet wird. Es fördert unter
anderem die Durchblutung des Gehirns.
Es gibt aber hierbei einige Probleme, die die Nutzung des Krautes der Pflanze eigentlich unvertretbar machen, so kann aus dem Kraut bei der Anwendung womöglich nicht genug Vincamin aufgenommen werden oder es können sogar Blutbildveränderungen auftreten.
Weiterhin enthält die Pflanze verschiedene Alkaloide, die auf das Nervensystem oder auch auf das Herzsystem wirken sollen. Hierbei wiederum ist aber eine Immunsystem-Schwächung bei der Anwendung nicht ausgeschlossen, so dass auch hier von einer Nutzung dringend abgeraten wird.
Bei Beschwerden und Problemen sollte man also auf eigene Faust nichts Derartiges anwenden, es empfiehlt sich immer ein besuch beim Arzt, der dann die passenden Medikamente verschreibt.
In der Volksmedizin sicherlich angewendet und auch von der natur sehr reichhaltig ausgestattet, ist das Gemeine Immergrün in der Medizin eher selten zu finden, eben weil verschiedene Nebenwirkungen auftreten können und die Wirksamkeiten der Bestandteile nicht ausreichend nachgewiesen sind.
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