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Hausmittel und Selbstmedikation -
Heilkräuter
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HeublumeDie Heublume ist nicht eine einzelne Pflanze im herkömmlichen Sinne, sondern es handelt sich um eine Zusammensetzung vieler verschiedener Blumen und Blüten, die als Nebenprodukt bei der Heugewinnung abfallen.
Es handelt sich hier schlicht und ergreifend um Blüten, die wir auf jeder Wiese finden. Verschiedene Gräser und Wiesenpflanzen werden geerntet. Bei dieser speziellen Zusammensetzung sollte aber der Anteil an Gräserblüten überwiegen, dazu gehören Ruchgras, Lolch und Fuchsschwanzgras.
Mit diesen Gräsern und Blumen lassen sich dann verschiedene heilende Wirkungen erzielen. So kann zum Beispiel ein Heublumenbad durchblutungsfördernd wirken und findet demnach bei rheumatischen Beschwerden Verwendung. Auch Kompressen
mit Heublumen werden hierbei benutzt.
Solch ein Bad kann man ganz schnell selbst zubereiten. Man benötigt ca. 500 Gramm Heublumen, diese gießt man mit 4 Litern kochendem Wasser auf und lässt das Ganze eine Minute Kochen, dann 30 Minuten ziehen. Und schließlich wird das ganze dem Badewasser zugegeben, empfehlenswert sind 15 Minuten Badedauer und einige Zeit Ruhe hinterher.
Andere Möglichkeiten, die Kraft der Heublumen zu nutzen sind, wie gesagt, Kompressen und Heublumensäcke. Die Wirksamkeit dieser Zusammensetzungen mit Heublumen kennt man allerdings nur aus Erfahrungen, eine wissenschaftliche Belegung gab es bisher nicht.
Es ist natürlich auch nicht bei jeder Person zu einer Heublumen- Therapie zu raten, Menschen mit Heuschnupfen zum Beispiel würden sich dabei eher noch schlechter fühlen.
Auch bei akuten Entzündungen und offenen Verletzungen sollte man von Heublumen Abstand nehmen, am besten, man fragt einen Arzt oder Heilpraktiker um Rat.
Auch bei anderen Krankheiten, wie Herzbeschwerden, Blutdruckproblemen oder hohem Fieber empfiehlt sich eher ein Arzt als ein Heublumenbad.
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