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Dill (Anethum graveolens)
Hausmittel und Selbstmedikation - Heilkräuter

Dill

Der Gemeine Dill heißt mit lateinischem Namen Anethum graveolens, ist ein Doldengewächs und wohl jedermann als „Gurkenkraut“ bekannt. Hierbei findet der Dill eine weit verbreitete und unbedenkliche Anwendungsform. Nichts schmeckt besser als ein frischer Gurkensalat mit gerade geerntetem Dill als Gewürz.

Ganz typisch für diese beliebte Kulturpflanze sind der aromatische Geruch und die sehr feinen, fadenförmigen Blätter. Die gelben Blüten bilden Dolden, die mitunter riesig werden, die daraus reifenden Früchte sind bis zu 5 Millimeter lang.

Anwendung findet wie gesagt das Kraut, aber auch die Früchte sind sehr kostbar, denn sie enthalten Stoffe, aus denen ein ätherisches
Öl gewonnen wird. Hierbei handelt es sich um Dillöl, das ziemlich bekannt ist.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Carvon, Limonen, Myristicin, Phellandren und Dillether. Das hört sich sehr kompliziert an, heißt aber nichts weiter, als dass dieses Kraut genauso wertvoll ist, wie jede andere Pflanze auch.

Medizinisch wird der Dill nicht verwendet, denn es gibt weder Studien, noch wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse, die belegen, dass der Dill bei bestimmten Krankheitsbildern eingesetzt werden kann und zudem noch unbedenkliche Wirkungen hat.

In der Volksheilkunde sieht das etwas anders aus, hier wird der Dill zur Behandlung dyspeptischer Beschwerden eingesetzt. Die Wirkung ist aber, wie gesagt, nicht belegt. Man sollte daher von solchen Einnahmen Abstand nehmen.

Nicht desto trotz, in der Küche ist die Verwendung von Dill unbedenklich, und wer möchte schon auf das geniale „Gurkenkraut“ verzichten?
 
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