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Chinarindenbaum (Cinchona pubescens) |
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Hausmittel und Selbstmedikation -
Heilkräuter
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ChinarindenbaumDer Chinarindenbaum kann bis zu zwanzig Meter hoch werden. Leicht zu erkennen ist er an seiner runden Krone, seinen runden, großen Blättern, die an der Unterseite sehr oft stark behaart sind und an seinen rosa-roten Blüten, die in langen Rispen auftreten.
Seine lateinische Bezeichnung lautet Cinchona pubescens Vahl, verwendet wird vornehmlich die Rinde von Stamm, Ästen und Wurzeln. Diese wird als rote Chinarinde bezeichnet. Die Gelbe Chinarinde zum Beispiel wird zur Herstellung von Chinin gesammelt.
Die Rote Chinarinde enthält unheimlich viele wertvolle Stoffe, zu denen organische Säuren, Gerbstoffe und Bitterstoffe zählen. Aus dieser Rinde gibt es daher viele
Zubereitungen, die wegen ihrer Bitterwirkung zu einer Zunahme der Speichel- und Magensaftsekretion führen. Andere Wirkungen sind die Appetitanregung und die Hilfe bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Blähungen.
In der Volksmedizin wird der Chinarindenbaum auch als Grippemittel angepreist, was jedoch jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.
Man sollte auf jeden Fall bei Beschwerden einen Arzt um Rat fragen und dann gegebenenfalls auf die fertigen medizinischen Präparate zurückgreifen, die allesamt verschreibungspflichtig sind. Es sind genügend erhältlich, gerade auch Kombinationsprodukte aus dem Bereich der Magen-Darm-Mittel.
In der Industrie findet die Chinarinde auch noch weitere Bedeutungen, so wird sie zum Beispiel zur Aromatisierung von Getränken eingesetzt.
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