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Bruchkraut (Herniaria glabra)
Hausmittel und Selbstmedikation - Heilkräuter

Bruchkraut

Viele kennen das Bruchkraut eher unter einem anderen Namen, oft verwendete Synonyme sind zum Beispiel: Dürrkraut, Jungfernkraut, Tausendkorn oder auch Harnkraut.

Alle diese Namen beschreiben die gleiche Pflanze, die sehr niedrig ist und in Bodennähe ihre Blätter und Blüten ausbildet. Unterscheiden kann man zwischen behaartem und unbehaartem Bruchkraut, verwendet werden jedoch beide Sorten.

Die Volksmedizin verwendet die oberirdischen Teile der blühenden Pflanze, die Saponine, Flavonoide und diverse Gerbstoffe enthalten. Behandelt werden damit Nierenschäden oder Harnwegserkrankungen, ein Einsatz als Blutreinigungsmittel ist ebenso möglich.

Man sollte aber diese Dinge nicht verwenden, ohne darauf aufmerksam zu werden, dass es weder
für die Wirksamkeit noch für die Unbedenklichkeit Nachweise und Untersuchungsergebnisse gibt. Daher ist unbedingt Vorsicht geboten.

Hin und wieder finden sich noch Bestandteile des Bruchkrautes in Fertigarzneimitteln, hierbei sollte aber eine Arztkonsultation voraus gehen.

Wie bei allen wild wachsenden Pflanzen kann man fasziniert sein, welche Schätze die Natur hervor bringt und dass die meisten Pflanzen auch heilende Wirkungen haben, trotzdem sollte man immer vorsichtig sein und gerade bei Kindern darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund gesteckt werden. Gerade beim Bruchkraut kommt das sehr schnell vor, denn man findet es überall in Europa, Asien und im Norden Afrikas.
 
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