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Craniosacrale Osteopathie |
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Alternative Medizin -
Therapien
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OsteopathieMethode und Anwendung Die Osteopathie ist eine eigenständige Medizinphilosophie. Die Osteopathie beruht auf drei Prinzipien. Und zwar dass der Mensch eine Einheit ist, dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt und dass Struktur und Funktion in Zusammenhang stehen.
Die Methode wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Landarzt A.T.Still entdeckt. Im Mittelpunkt steht der Mensch in seiner dreifach differenzierten Einheit (Seele, Geist und Körper). In den USA ist die Osteopathie eine anerkannte Arztausbildung an Colleges. Nach dem Abschluss erhalten die Absolventen den Titel D.O. (Doctor of Osteopathy). Diese haben in den USA die
gleichen Rechte wie andere Ärzte auch.
In Deutschland kann man seit Mitte der 1980er Jahre Osteopathie an privaten Ausbildungsinstituten erlernen. Die Osteopathie ist in Deutschland aber nur als Heilmethode anerkannt und wird im Allgemeinen von Heilpraktikern angewandt. Die Osteopathie kann auch bei Kindern angewandt werden.
Ostheopathen unterscheiden drei so genannte Systeme des menschlichen Körpers, die gleichzeitig die drei Hauptbereiche der Osteopathie bilden: Die so genannte parietale Osteopathie ist die Behandlung des Bewegungsapparates. Die viszerale Osteopathie ist die Behandlung von inneren Organen, die craniosacrale Osteopathie ist die Behandlung des Schädels, sowie des zentralen und des peripheren Nervensystems (Rückenmark, Nerven, Gehirn).
Anwendung und Wirkweise Die Osteopathie wird unter anderem eingesetzt bei Gelenkproblemen, Hexenschuss, Ischias, Schleudertrauma, sowie bei Verstauchungen und verschiedenen Verletzungen aber auch bei Verdauungsstörungen, bei Sodbrennen, bei Kopfschmerzen und Migräne, Nasennebenhöhlenentzündungen, Tinnitus, Mandelentzündungen oder Schwindel, sowie bei Menstruationsbeschwerden.
Für die Behandlungen eingesetzt werden verschiedene Techniken, wie das so genannte Strain/Counterstrain, aber auch die Muskel-Energie-Techniken (kurz: MET), die Faszien-Release-Techniken, die HVLA-Techniken, sowie die Viszerale Techniken.
Kosten Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen – im Gegensatz zu den Privaten Kassen – eine Osteopathie nicht. Es handelt sich um keine Regelleistung. Eine Behandlungsstunde kostet zirka 75,00 Euro.
Nachteile und Besonderheiten Die Osteopathie ist kein Allheilmittel und auch keine Notfallmedizin. Schwere Erkrankungen müssen schulmedizinisch behandelt werden.
Die Osteopathie ist nicht zum Behandeln von seelischen Erkrankungen geeignet. Die Osteopathie sieht sich selbst als eine die Schulmedizin ergänzende Medizinform.
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