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Alternative Medizin -
Therapien
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MudrasMethodik und Anwendung Als Mudras bezeichnet man das so genannte Fingeryoga. Mudras findet unter anderem auch Anwendung im indischen Tanz und auch beim indischen Schauspiel. Übersetzt bedeutet Mudras „das, was Freude bringt“.
Mudras hat bei einigen Richtungen des Yoga nicht nur eine symbolische Bedeutung, sondern ist Teil der Praxis. Die Stellung, dass die Hände auf den gekreuzten Beinen liegen, Zeigefinger und Daumen sind zusammen; die so genannte chinmudra soll den Energiefluss begünstigen. Die so genannte vishnumudra, bei der Ringfinger und Daumen zusammen sind, wird bei Atemübungen eingesetzt.
Mudras ist darüber hinaus wesentlicher
Bestandteil der Darstellung von Gottheiten. Die häufigste Mudra in den früheren Zeiten war die so genannte abhayamudra. Diese stellt „Fürchte dich nicht“ dar.
Mudras sind aber nicht nur im fernöstlichen Kulturkreis bekannt, sondern auch im westlichen. Zu den Mudras kann man auch die gefalteten Hände beim Beten zählen, wie auch das Kreuzen von Mittel- und Zeigefinger der linken Hand hinter dem Rücken eines Menschen, der gerade etwas schwört. Mudras kommen zur Anwendung bei Heilung und Linderung von körperlichen und seelischen Beschwerden. Eine Einweisung wird von Yoga-Lehrern durchgeführt. Das Ganze beruht darauf, dass in der Fingerspitze zirka 4000 Nervenfasern liegen.
Es gibt verschiedene Arten von Mudras. Zum Beispiel das Apan-Mudra. Dieses wirkt auf das Herz entspannend. Das Bronchial-Mudra wirkt bei Atemproblemen, das Pran-Mudra gegen Müdigkeit und Nervosität und erhöht die Vitalität. Das so genannte Skanhh-Mudra wirkt gegen Beschwerden im Rachen, das Shunya-Mudra gegen Hörprobleme und Ohrenschmerzen. Das Ganesha-Mudra stärkt die Herzmuskulatur. Darüber hinaus gib es noch weitere Mudras-Arten.
Vorteile Die Fingerübungen erfordern keinen großen Aufwand und man sie überall zwischendurch problemlos machen.
Kosten Außer für den Yoga-Lehrer, der die Übungen lehrt, entstehen keine Kosten beim Ausüben des Fingeryogas. Einige Yogakurse werden von Krankenkassen bezuschusst.
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