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Alternative Medizin -
Therapien
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MisteltherapieDie Behandlung Es gibt eine Reihe von verschiedenen Mistelextrakten und Mistelpräparaten, die bei einer Therapie zum Einsatz kommen können. Die Misteltherapie wird heute häufig als ein Verfahren innerhalb der Krebsbehandlung eingesetzt. Im Zusammenhang mit Krebs werden Mistelextrakte direkt unter die Haut gespritzt, doch auch Infusionen oder das direkte Einspritzen in den Tumor sind geläufig.
Man findet zahlreiche weitere Mittel aus Misteln, die jedoch nicht für die Behandlung bei Krebs geeignet sind, sondern ihre Zulassung nur gegen verschiedene andere Krankheiten haben. Diese Mittel werden in der Regel in Form von Kapseln oder Tropfen auf dem Markt angeboten.
Die Behandlungsdauer und die Dosierungshöhe hängen in erster Linie von dem eingesetzten Mistelextrakt ab und können sehr unterschiedlich sein.
Anwendungsgebiete In erster Linie findet die Misteltherapie mit Mistelextrakten heute seine Anwendung in der Behandlung von bösartigen Tumoren. Hier stellt die Misteltherapie eine ergänzende Behandlung zur Schulmedizin dar.
Aber auch bei Rheumaerkrankungen wird die Misteltherapie häufig eingesetzt. Allerdings sind bis heute keine eindeutigen Ergebnisse vorhanden, die eine Wirksamkeit der Mistelextrakte bei bösartigen Tumoren belegen, daher kann eine allgemeine Aussage nicht getroffen werden.
Wirkungsweise Die Mistel enthält Bestandteile, die medizinisch gesehen sehr bedeutsam sind. Hierzu gehören Glykoproteine und Viscotoxine. Einerseits wird diesen Bestandteilen eine zellzerstörende Wirkung nachgesagt, andererseits aber auch eine beeinflussende Wirkung auf das Immunsystem.
Neben den genannten Bestandteilen finden sich freie Aminosäuren, Flavonoide, Histamine, Polysaccharide, Phynylpropan-Derivate und Polypeptide in der Mistel. Im Prinzip wird die Wirkung durch drei verschiedene Weisen erzielt: 1.) bestimmte Zellen werden selbst zerstört bzw. zerstören sich selbst. 2.) Das Immunsystem wird positiv beeinflusst. 3.) Die DANN von gesunden Körperzellen wird geschützt, gerade im Hinblick auf Chemotherapeutika.
Bis heute liegen jedoch keine eindeutigen Ergebnisse über die Wirkungsweise vor und auch die Wirkung selbst kann nicht belegt werden.
Kosten Die Wirksamkeit der Misteltherapie konnte bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden und so hatten die Krankenkassen die Kosten für diese Methode der Behandlung als erstattungsfähige Kosten gestrichen. Doch ist im Jahr 2005 ein Gerichtsurteil ergangen, indem die Krankenkassen dazu verpflichtet sind, die Kosten für eine Misteltherapie zu übernehmen, wenn der Patient an Krebs erkrankt ist.
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