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Alternative Medizin - Therapien

Hundetherapie

Die Hundetherapie gehört zu den so genannten Tiergestützten Therapien und ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren. Diese Therapien gibt es mit verschiedenen Tieren, zum Beispiel mit Pferden, Lamas, Delfinen und eben Hunden. Verschiedene Tierarten ermöglichen verschiedene Einsatzgebiete, wenn es um Behandlungen gegen neurologische und psychiatrische Erkrankungen geht. Bekannt ist der Einsatz von Tieren auch bei behinderten Menschen.

Hunde:
Für diese Art der Behandlung kann man natürlich nicht jeden Hund nehmen. Hunde müssen neben Wesenstesten und Begleitprüfungen auch eine „Tiergestützte Therapie Ausbildung“ machen, das heißt, sie werden ausgesucht und geschult für den Umgang mit Menschen und auch
mit Kindern. Rassen, die sich besonders dafür eignen, sind zum Beispiel Labrador, Retriever und Irish Setter.  

Therapeut und Therapie:
Hunde eignen sich nach Meinung der Therapeuten besonders gut, um in Bereichen tätig zu werden, in denen keine Verbalkommunikation möglich ist. Das heißt, sie werden eingesetzt bei Gehörlosigkeit, Sprachstörungen, Ängsten und Verschlossenheit.

Die Sitzungen finden regelmäßig mit Patient, Hund, Therapeut und Hundeführer statt, auch Gruppentherapien sind möglich.

Dass Hunde eine besondere Beziehung zum Menschen haben, das wissen wir alle. Darüber hinaus wirken sie ungeheuer beruhigend und senden uns aber auch ein Sicherheitsempfinden aus. Die Beziehung zwischen Hund und Mensch ist anders als zwischen Menschen an sich und das wird hier ausgenutzt.

Es gibt eine Reihe von Therapieerfolgen, die die Wirksamkeit bestätigen, die Befindlichkeiten der Patienten bessern sich schon bei bloßer Anwesenheit eines Hundes.

Kinder als Patienten:
Verschlossene oder ängstliche Kinder, Kinder mit Sprachstörungen oder Wahrnehmungsverschiebungen, sie alle reagieren, wenn ein Hund da ist. Durch den Hund werden viele Verbesserungen erzielt. Das Kind baut sofort eine Beziehung zum Tier auf, durch Streicheln, Tasten, Fell fühlen oder auch durch gemeinsames Bewegen. Ängste können behutsam abgebaut werden.

Das richtige für mich?
In wie weit sich eine Hundetherapie für den einzelnen Krankheitsfall eignet, kann man hier nicht sagen. Gespräche mit Ärzten und Therapeuten sollten einer Behandlung voraus gehen, nicht zuletzt schon aus dem Grunde, dass kaum eine Krankenkasse die Kosten trägt.

Aber seien wir mal ehrlich, ein krankes Kind einmal lächeln zu sehen, wenn es einen Hund berührt, das ist doch unbezahlbar und jede Mühe wert, oder?
 
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