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Hippotherapie mit Pferden
Alternative Medizin - Therapien

Hippotherapie mit Pferden

Die Hippotherapie mit Pferden gehört zu den so genannten Tiergestützten Therapien und ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren. Diese Therapien gibt es mit verschiedenen Tieren, zum Beispiel mit Hunden, Lamas, Delfinen und eben Pferden. Verschiedene Tierarten ermöglichen verschiedene Einsatzgebiete, wenn es um Behandlungen gegen neurologische und psychiatrische Erkrankungen geht. Bekannt ist der Einsatz von Tieren auch bei behinderten Menschen.

Pferde:
Die Pferde, die für diese Therapie und diese Form der Krankengymnastik zum Einsatz kommen, sind speziell geschult und wirken beruhigend auf den Patienten. In Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten ergeben sich wunderbare Möglichkeiten des Zusammenspiels.

bold;">Therapie:
Das Pferd wird im Grunde als Medium verwendet, der Patient sitzt auf dem Pferderücken oder reitet in der Gangart Schritt. Dadurch werden Bewegungsimpulse an den Patienten abgegeben, die positive Einflüsse haben können.

Halbseitig gelähmte Menschen zum Beispiel lernen ein völlig neues Gleichgewicht kennen, für Rollstuhlfahrer ist ein Pferderücken eine einmalige Erfahrung.
Muskelspannungen werden beeinflusst, Haltungsschäden kann man entgegen wirken, das Gleichgewichtsempfinden wird verbessert, bei Behinderten werden Selbstwertgefühl und Mobilität gefördert, Erkrankungen des Bewegungsapparates lindern sich, bei Gelenks- und Muskelproblemen treten Besserungen ein.

Therapeut und Kosten:
Ein Physiotherapeut, der die Hippotherapie anbieten will, muss speziell geschult sein. Erkundigen Sie sich vorher nach dem richtigen Therapeuten. Sie können auch Ihren Arzt fragen, der hilft mit Sicherheit weiter.

Da ein Nutzen dieser Therapie nicht nachgewiesen ist, werden die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen, sie müssen selbst getragen werden.

Welche Patienten dürfen die Hippotherapie nicht durchführen?
Dringend abzuraten von dieser Therapieform ist Menschen mit Wirbelsäulenentzündungen, mit Anfallsleiden, mit Thrombosegefahr, mit der Bluterkrankheit oder auch mit einer Pferdehaarallergie. Bitte suchen Sie zunächst einen Arzt auf, der wird Ihnen helfen, Kontakte zu knüpfen und die richtige Therapie zu finden.
 
Achtung Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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