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Alternative Medizin - Therapien

Elektroakupunktur

Grundsatz:
Die Akupunktur ist ein Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei dieser Behandlung werden an festgelegten, bestimmten Punkten ganz tief Nadeln in die Haut gestochen und mitunter auch bewegt.

Die Elektroakupunktur ist eine Unterart der Akupunktur. Die Nadeln werden hier zusätzlich mit einem geringen elektrischen Strom, der durch die Nadeln auf den Körper gegeben wird, kombiniert. Zusätzlich kommen homöopathische Mittel zum Einsatz.

Verfahren und Meinung der Therapeuten:
Nach Meinung der Therapeuten unterscheiden sich die Akupunkturpunkte durch einen unterschiedlichen Hautwiderstand, gemessen zu einem Bezugspunkt. Über die unterschiedlichen ermittelten Widerstandswerte sollen Störungen im Körper aufgespürt werden.
Die Widerstände werden mit Nadeln und einem geringen Strom gemessen. Spezielle Werte sollen Entzündungen, akute Erkrankungen und degenerative Tendenzen zeigen.

Das zu den Störungen passende homöopathische Mittel, das dann verabreicht wird, wird mittels eines Resonanztests herausgefunden. Diese Mittel werden dann getrunken oder gespritzt.

Therapie:
An ungefähr 120 Punkten werden Messwerte ermittelt, die Aufschluss geben über den Gesundheitszustand des Patienten. Geübte Therapeuten wollen damit den Ursachen der Erkrankungen auf den Grund gehen.

Angewandt wird diese Methode zum Beispiel bei Allergien, Kopf- und Zahnschmerzen, bei Magen- und Darmerkrankungen und auch bei Leber- und Nierenschwächen. Es werden sowohl Diagnosen gestellt als auch Behandlungen vorgenommen.

Wirkung:
Über die Wirkung der Elektroakupunktur ist man sich uneinig. Gegner aus dem Bereich der wissenschaftlichen Medizin sagen, die Therapie hat keinerlei Wirkung. Für den Hautwiderstand sind viele Faktoren wichtig, die nicht unmittelbar mit einer Krankheit im Zusammenhang stehen.

Befürworter berufen sich auf Patientenberichte, aus denen hervorgeht, dass selbst hoffnungsvollen Fällen geholfen wurde. Verschiedene Weiterentwicklungen dieser Methode schließen Fehler bei der Diagnostik aus.

Am besten ist es, Sie informieren sich umfassend und machen sich selbst ein Bild und suchen für sich die beste Form einer Therapie heraus. Tatsache ist, dass es keinerlei Belege oder Studien gibt, aus denen eine Wirksamkeit geschlossen werden kann. Auch aus diesem Grunde werden die Behandlungen nicht von der Krankenkasse übernommen. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich selbst mit der Thematik auseinander setzen.
 
Achtung Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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