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Alternative Medizin -
Therapien
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DelfintherapieDie Delfintherapie gehört zu den so genannten Tiergestützten Therapien und ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren. Diese Therapien gibt es mit verschiedenen Tieren, zum Beispiel mit Pferden, Lamas, Hunden und eben Delfinen. Verschiedene Tierarten ermöglichen verschiedene Einsatzgebiete, wenn es um Behandlungen gegen neurologische und psychiatrische Erkrankungen geht. Bekannt ist der Einsatz von Tieren auch bei behinderten Menschen.
Therapie: Um es vorneweg klar zu sagen, es fehlen bei dieser Form der Therapie eindeutige wissenschaftliche und unabhängige Studien, die die Wirksamkeiten belegen.
Dennoch gibt es diese Therapieform, die nach Dr. David E. Nathanson entwickelt wurde. Hier stellt die Begegnung
mit dem Delfin eine besondere Belohnung dar, die der Patient bekommt, wenn er in herkömmlichen Therapien gut gearbeitet hat.
Auch andere Delfinprogramme werden angeboten, bei denen Patienten Kontakt zu den Tieren bekommen, erst außerhalb des Wassers, dann im Wasser. Die Universität Würzburg bietet eine derartige Therapie im Rahmen eines Forschungsprogramms an.
Krankheiten: Die Delfintherapie hat unterschiedliche Einsatzgebiete, besonders soll sie behinderten Kindern helfen und die Geschichten und Berichte sprechen für sich, auch ohne Studien. Menschen und Kinder mit Autismus, dem Down-Syndrom, geistigen Behinderungen infolge von Unfällen soll hier geholfen werden. Auch angewendet wird die Therapie bei Depressionen, Vergewaltigungsopfern oder Krebspatienten.
Wirkungen: Es sind keinerlei Studien vorhanden, die das folgende belegen oder stützen, es handelt sich um Beobachtungen.
Delfinen wird eine außergewöhnlich heilsame Wirkung nachgesagt. Autistische Kinder konnten sich nach der Therapie länger konzentrieren und waren glücklicher. Behinderte Kinder entspannten sich besser und wurden leistungsfähiger. Down-Syndrom-Kinder erzielten hinterher bessere Lernergebnisse. Menschen mit Depressionen sahen wieder einen Ausweg, körperlich Behinderte sollten wieder beweglicher werden. Bei Krebspatienten wurde Stress abgebaut. Das sind nur einige wenige Beispiele von einer sehr langen Liste.
Diese Wirkungen nach Delfintherapien sprechen für sich, es kann keine schlechte Sache sein, die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist ohnehin etwas Besonderes. Der Mensch öffnet sich dem Tier viel schneller.
Therapeuten und Kosten: Sollten Sie Interesse an einer Delfintherapie haben, dann sollte Sie sich ausgiebig informieren. Fragen Sie Ihren Arzt oder wenden Sie sich an die Universität Würzburg. Man wird Ihnen weiterhelfen.
Sie sollten aber bedenken, dass Sie die nicht unerheblichen Kosten vollständig selbst tragen müssen, da es keine Studien und keine Akzeptanz der Krankenkassen gibt. Zu den Therapiekosten kommen dann oft die Kosten für lange Reisen, Flüge, Hotels und Verpflegung der ganzen Familie.
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