Startseite
News
Ratgeber
Ernaehrung
Familie
Medizin
Krankheiten
Chiropraktik
Alternative Medizin - Therapien

Chiropraktik

Die Behandlung
Bevor mit der eigentlichen Therapie begonnen wird, findet eine gründliche Befragung und Untersuchung des Patienten statt. Zum einen wird hiermit gewährleistet, dass es sich bei dem Problem des Patienten auch um eines handelt, welches für die Chiropraktik-Therapie geeignet ist. Zum anderen kann auf diese Weise aber auch eine möglichst genaue Diagnose erfolgen, die Grundlage zur Gestaltung der Therapie bildet.

Die eigentliche Behandlung kann durch verschiedene Methoden erfolgen, sie ist für den Patienten schmerzfrei.

Eine der wichtigsten Behandlungstechniken ist die Manipulationsbehandlung. Die Flächen der Gelenke werden bei dieser Behandlungsmethode vorsichtig zueinander bewegt. Nach
der Entlastung rutschen diese automatisch wieder in die richtige Position. Durch verschiedene Massage-Arten und durch gezielte Drehungen erfolgt die Behandlung von Weichteilen.

Die Chiropraktik-Therapie hat als wichtigen Bestandteil das Erlernen von Techniken, die vom Patienten selbst zu Hause vorgenommen werden können. Somit kann er auftretende Beschwerden rechtzeitig selbst beheben. Je nach Krankheit kann zudem eine spezielle Krankengymnastik mit in die Therapie einbezogen werden. Ist die Therapie erfolgreich beendet, so erfolgt in der Regel ein Gespräch zwischen Patient und Chiropraktiker, bei dem das Vorbeugen von Beschwerden in erster Reihe steht. So kann es sinnvoll sein, im Anschluss eine andere Körperhaltung am Arbeitsplatz einzunehmen oder spezielle Sportarten zum Ausgleich auszuüben

Anwendungsgebiete
In erster Linie dient die Chiropraktik-Therapie zur Behandlung von funktionellen Gelenkbeschwerden. Häufig werden Ischiasbeschwerden, Magenschmerzen oder Kopfschmerzen durch Irritationen des Nervensystems ausgelöst. Diese können Folgen von Blockierungen des Gelenkspiegels im Bereich der Wirbelsäule sein.

Doch nicht nur Schmerzen im Rückenbereich werden bei der Chiropraktik behandelt, sondern zudem übt die Behandlung auch positiven Einfluss auf Muskel- und Sehnenbereiche aus, die schmerzhaft sind oder eine eingeschränkte Funktion aufweisen.

Als Ziel der Chiropraktik-Therapie steht die Funktionsfähigkeit von Muskulatur und Gelenken, sowie deren Zusammenspiel. Dabei sollten Schmerzen gelindert und im besten Falle beseitigt werden.

Komplikationen
Grundsätzlich birgt die Chiropraktik-Therapie nur geringe Risiken, gerade dann, wenn zuvor eine eingehende Untersuchung und Befragung stattgefunden hat. Denn dann können organische Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden.

In den seltensten Fällen kann es unter Umständen trotzdem zu Komplikationen kommen. Meist sind diese auf eine unerkannte, organische Erkrankung oder eine unsachgemäße Technik zurückzuführen. Hier kann es zu Nervenausfallsymptomen, Schlaganfall oder auch Querschnittslähmung kommen. Über die Risiken sollte man sich in jedem Fall vom Chiropraktiker im Vorfelde beraten lassen.

Kosten
Die Kosten für eine Chiropraktik-Therapie werden in vielen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Voraussetzung ist jedoch, dass der behandelnde Arzt eine entsprechende Zusatzausbildung als Chiropraktiker nachweisen kann. Zudem darf eine Behandlung maximal dreimal innerhalb eines Quartals stattfinden.
 
Achtung Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

© 2012 Gesundheitsratgeber24.de
Kontakt | Impressum | Werbung | Team | Presse | Über uns