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Alternative Medizin -
Therapien
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BalneotherapieDie Behandlung Bei der Balneotherapie handelt es sich hauptsächlich um eine kurmäßige Bädertherapie. Dabei wird den Inhaltsstoffen des Wassers eine heilende Wirkung nachgesagt. Zur Balneotherapie gehören jedoch nicht nur Bäder, sondern auch Moorbäder, Inhalationen und Trinkkuren.
Das Wasser, welches auch Heilwasser genannt wird, kann die verschiedensten Inhaltsstoffe enthalten, wie beispielsweise Jod, Radon, Kohlensäure, Schwefel oder Kochsalz. In der Regel erstreckt sich die Behandlung über 3 bis 4 Wochen und wird hauptsächlich stationär durchgeführt, aber auch ambulante Kuren sind möglich.
Die Balneotherapie kann jedoch nicht nur im Rahmen einer Kur erholsam sein, sondern zudem kann
sie auch zu Hause in der Badewanne angewendet werden. Die verschiedenen erhältlichen Badezusätze sind für die unterschiedlichsten Probleme zu empfehlen. Dabei sollte man beachten, dass die Wassertemperatur möglichst 35 Grad beträgt und die Badedauer sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Wichtig ist, sich nach dem entspannenden Bad etwas Ruhe zu gönnen, hier wird eine Zeitspanne von 30 Minuten angegeben.
Anwendungsgebiete Die Balneotherapie wird in erster Linie zur Rehabilitation nach Operationen, Unfall oder Krankheit eingesetzt und im Rahmen einer Kur durchgeführt. Daneben kann die Balneotherapie aber auch bei besonderer psychischer Belastung oder bei chronischen Leiden hilfreich sein.
Spezielle Zusätze in den Bädern helfen auf unterschiedlichen Weisen. Hier sind beispielweise zu nennen: Baldrian (Nervosität), Eukalyptus (Erkältungen, Husten, Bronchitis), Eichenrinde (Ekzeme, Hauterkrankungen, Schweiß an Händen und Füßen) und Fichtennadeln (Schlafstörungen, Nervosität, Gelenk- und Muskelschmerzen).
Wirkungsweise Der Körper wiegt lediglich rund ein Zehntel von seinem eigentlichen Gewicht, wenn er in einem der Bäder liegt. Dies ergibt sich aus dem Auftrieb des Wassers. Durch diese Gewichtsreduktion werden automatische die Gelenke und Muskeln des Körpers entlastet. Hinzu kommt, dass die Durchblutung gefördert wird und eine blutdrucksenkende Wirkung eintritt.
Im Wasser können auch Bewegungen ohne Probleme durchgeführt werden, die unter „normalen“ Umständen mit Schmerzen verbunden wären. Die Beweglichkeit und die Mobilität werden gleichermaßen gefördert.
Bei der Balneotherapie handelt es sich zudem um eine entspannende und stresslindernde Methode, die sich positiv auf die Seele auswirkt. In der Regel kann der Balneotherapie allein jedoch keine heilende Wirkung nachgesagt werden. Vielmehr ist es eine Therapie neben weiteren Verfahren der Naturheilkunde. Hierzu gehören beispielsweise Ernährungsumstellung, Entspannungsverfahren und Bewegungstherapien. Nicht zuletzt spielen gerade in der Kur auch die Veränderung des sozialen Umfeldes und der geänderte Tagesrhythmus eine Rolle.
Kosten Wurde die Balneotherapie von einem Vertragsarzt aufgrund von Rehabilitationsmaßnahmen verordnet, so übernehmen in der Regel die Krankenkassen die Kosten sowohl für eine stationäre als auch für eine ambulante Therapie.
Die vom Gesetz vorgeschriebenen Zuzahlungen müssen jedoch vom Patienten selbst aufgebracht werden. Bewegungsbäder können auch im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung von einem Arzt verordnet werden.
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